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Die Satzung der KWS

§ 1 Name und Sitz

  1. Der Verein führt den Namen “KRAFTWERKSSCHULE E.V.”  (KWS; PowerTech Training Center). Er hat seinen Sitz in Essen.
  2. Der Verein ist in das Vereinsregister des Amtsgerichtes Essen eingetragen.

 

§ 2 Zweck des Vereins

  1. Der Verein verfolgt ausschließlich und unmittelbar gemeinnützige Zwecke im Sinne des Abschnitts “Steuerbegünstigte Zwecke“ der Abgabenordnung
    1. im Rahmen der Berufsbildung durch Veranstaltungen zur Ausbildung und Fortbildung von Fachkräften für Anlagen zur Strom- und/oder Wärmeerzeugung und ‑versorgung, für Wärmeauskopplung und Meerwasserentsalzung, durch  Unterhaltung von Einrichtungen für diese Veranstaltungen, die Abhaltung von Prüfungen sowie durch Unterhaltung von Einrichtungen zur Unterbringung und Beköstigung von Schulungsteilnehmern,
    2. im Rahmen der unter a. genannten Berufsbildung für den Umweltschutz durch die Unterstützung von Betreibern der vorgenannten Anlagen beim Immissions- und Gewässerschutz,
    3. im Rahmen der unter a. genannten Berufsbildung für den Arbeitsschutz sowie die Unfallverhütung durch die Unterstützung von Betreibern der vorgenannten Anlagen bei Maßnahmen zur Verbesserung der Arbeitssicherheit.
  2. Der Verein ist selbstlos tätig; er verfolgt nicht in erster Linie eigenwirtschaftliche Zwecke.
  3. Mittel des Vereins dürfen nur für die satzungsgemäßen Zwecke verwendet werden. Die Mitglieder erhalten keine Zuwendungen aus Mitteln des Vereins; namentlich erhalten die Mitglieder beim Ausscheiden oder bei Auflösung oder Aufhebung des Vereins keinerlei Vermögenswerte.
  4. Keine Person darf durch Ausgaben, die dem Zweck des Vereins fremd sind, oder durch unverhältnismäßig hohe Vergütungen, begünstigt werden.

 

§ 3 Geschäftsjahr

Das Geschäftsjahr ist das Kalenderjahr.

 

§ 4 Jahresabschluss

  1. Der Verein erstellt einen Jahresabschluss in Anlehnung an die Vorschriften des Dritten Buches, Erster  Abschnitt, HGB.
  2. Der Jahresabschluss ist von dem durch die Mitgliederversammlung bestellten Abschlussprüfer zu prüfen.
  3. Der Jahresabschluss ist von der Geschäftsführung innerhalb von 3 Monaten nach Ablauf des Geschäftsjahres zu erstellen und nach Prüfung durch den Abschlussprüfer sowie Beratung durch den Finanz- und Rechtsausschuss dem Vorstand zur Feststellung vorzulegen.

 

§ 5 Mitglieder

  1. Die Mitgliedschaft ist freiwillig.
  2. Mitglieder können werden:
    1. ordentliche Mitglieder: Unternehmen, die Anlagen gemäß § 2 1. a.  betreiben oder besitzen;
    2. außerordentliche Mitglieder: Behörden und staatliche Einrichtungen, technisch wissenschaftliche Vereine, Berufsverbände und ähnliche Organisationen;
    3. fördernde Mitglieder: Unternehmen, die an den Zielen des Vereins interessiert sind.
  3. Die Mitgliedschaft von Verbänden und anderen Vereinigungen begründet keine Mitgliedschaft der Einzelmitglieder dieser Institutionen.

 

§ 6 Beginn und Ende der Mitgliedschaft

  1. Die Anmeldung zur Mitgliedschaft ist schriftlich an die Geschäftsführung zu richten. Über die Aufnahme entscheidet der Vorstand. Gegen eine Ablehnung der Aufnahme durch den Vorstand kann die Mitgliederversammlung angerufen werden.
  2. Die Mitgliedschaft beginnt mit der schriftlichen Bestätigung der Aufnahme. Mit dem Erwerb der Mitgliedschaft erkennt das Mitglied diese Satzung in allen Teilen als verbindlich an.
  3. Die Mitgliedschaft endet:
    1. Durch Kündigung mit einer Frist von 24 Monaten. Die Kündigung hat in Schriftform zu erfolgen.
    2. Durch Ausschluss bei gröblicher Zuwiderhandlung gegen die Interessen und Zwecke des Vereins. Über den Ausschluss entscheidet der Vorstand. Gegen den Ausschließungsbescheid kann die Mitgliederversammlung angerufen werden;
    3. Wenn der Verein seine Tätigkeit gemäß § 2 (1) dieser Satzung einstellt, mit dem Ende des betreffenden Geschäftsjahres.
  4. Die Mitgliedschaft kann durch den Vorstand des Vereins beendet werden, wenn ein Mitglied seinen Mitgliedsbeitrag gemäß § 15 (6) bis zum Ende des Beitragsjahres nicht geleistet hat.
  5. Die Beendigung der Mitgliedschaft befreit das Mitglied nicht von den bis dahin entstandenen und nichterfüllten Verpflichtungen gegenüber dem Verein.

 

§ 7 Organe des Vereins

Organe des Vereins sind:

  1. die Mitgliederversammlung,
  2. der Vorstand,
  3. die Geschäftsführung
  4. der Ausbildungsausschuss
  5. der Finanz- und Rechtsausschuss.

 

§ 8 Mitgliederversammlung

  1. Die Mitgliederversammlung entscheidet über alle grundsätzlichen Angelegenheiten des Vereins, soweit sie nicht nach dieser Satzung ausdrücklich dem Vorstand oder einem der Ausschüsse vorbehalten sind. Die Mitgliederversammlung beschließt insbesondere über:
    1. Wahl des Vorstandes,
    2. Entlastung des Vorstandes und der Geschäftsführung,
    3. Investitions-, Finanz- und Wirtschaftsplan,
    4. Festsetzung der Beitragsordnung und der Mitgliedsbeiträge,
    5. Satzungsänderungen,
    6. Wahl des Abschlussprüfers.
  2. Die ordentliche Mitgliederversammlung findet alljährlich statt. Außerordentliche Mitgliederversammlungen finden auf Beschluss des Vorstandes oder auf Antrag von mindestens einem Viertel der Mitglieder statt.
  3. Der ordentlichen Mitgliederversammlung ist der gemäß § 4 geprüfte und vom Vorstand festgestellte Abschluss des vorangegangenen Geschäftsjahres vorzulegen.
  4. Die Einladung zur Mitgliederversammlung erfolgt schriftlich mit einer Frist von mindestens zwei Wochen; maßgebend ist der Tag der Aufgabe zur Post. Die Einladung muss die Tagesordnung enthalten.
  5. Die Mitglieder können sich in der Mitgliederversammlung durch mit schriftlicher Vollmacht versehene Bevollmächtigte vertreten lassen. Ein Bevollmächtigter darf nicht mehr als fünf Mitglieder vertreten.
  6. Die Mitgliederversammlung ist ohne Rücksicht auf die Zahl der anwesenden oder vertretenen Mitglieder beschlussfähig, soweit diese Satzung nicht Ausnahmen vorsieht.
  7. Beschlüsse über Satzungsänderungen, die Auflösung des Vereins und Beschlüsse von wirtschaftlich besonderer Bedeutung bedürfen einer Mehrheit von drei Vierteln der erschienenen oder vertretenen Mitglieder. Beschlüsse über Satzungsänderungen oder die Auflösung des Vereins bedürfen außerdem der Zustimmung des zuständigen Finanzamtes.
  8. Über die Mitgliederversammlung ist eine Niederschrift anzufertigen, die vom Versammlungsleiter und vom Schriftführer zu unterzeichnen ist. Der Schriftführer wird auf Vorschlag des Versammlungsleiters von der Mitgliederversammlung gewählt. Die Mitglieder erhalten einen Abdruck der Niederschrift.
  9. In dringenden Fällen kann eine schriftliche Abstimmung durchgeführt werden. Über die Notwendigkeit der schriftlichen Abstimmung entscheidet der Vorstand. Der Vorschlag über den zur Abstimmung gestellten Beschluss und die Frist zur Gegenäußerung durch die Mitglieder ist diesen schriftlich mitzuteilen und mindestens vier Wochen vor Ablauf der Äußerungsfrist zur Post zu geben. Eine schriftliche Abstimmung gilt, wenn nicht mehr als ein Viertel der Mitglieder widersprechen. Im Übrigen gelten die Absätze 2 bis 8 sinngemäß.

 

§ 9 Vorstand

  1. Der Vorstand besteht aus mindestens drei und höchstens neun Mitgliedern. Die Mitglieder des Vorstandes werden von der Mitgliederversammlung auf drei Jahre gewählt. Wählbar sind Vertreter von ordentlichen Mitgliedern. Die Mitglieder des Vorstandes können von der Mitgliederversammlung jederzeit abberufen werden.
  2. Der Vorstand wählt einen Vorsitzenden und einen stellvertretenden Vorsitzenden aus seinen Reihen. Der Vorsitzende und sein Stellvertreter sind gesetzliche Vertreter im Sinne des § 26 BGB; jeder von ihnen ist allein vertretungsberechtigt. Der Vorsitzende oder sein Stellvertreter leiten die Sitzungen des Vorstandes und die Mitgliederversammlungen.
  3. Der Vorstand hat insbesondere die Beschlüsse der Mitgliederversammlung durchzuführen und alles zu tun, was den Zwecken des Vereins förderlich ist. Er ist berechtigt, die Führung der laufenden Geschäfte der Geschäftsführung zu übertragen.
  4. Im Rahmen der Aufgabenstellung gemäß Abs. 3 obliegt dem Vorstand namentlich:
    1. Erstattung des Tätigkeitsberichtes,
    2. Feststellung des Jahresabschlusses,
    3. Vorbereitung der Mitgliederversammlung, insbesondere Aufstellung der Tagesordnung und der danach zu fassenden Beschlüsse,
    4. Einbringung des jährlichen Investitions-, Finanz- und Wirtschaftsplanes,
    5. Bestellung, Abberufung und Beaufsichtigung der Geschäftsführer,
    6. Beschluss der Richtlinien für die Festsetzung der Lehrgangsgebühren,
    7. Berufung der Mitglieder des Ausbildungsausschusses,
    8. Berufung der Mitglieder des Finanz- und Rechtsausschusses.
  5. Die Einladung zu den Sitzungen erfolgt durch den Vorsitzenden mit einer zweiwöchigen Frist. Auf Verlangen von mindestens einem Viertel der Vorstandsmitglieder ist eine Sitzung einzuberufen.
  6. Der Vorstand ist beschlussfähig, wenn mindestens die Hälfte seiner Mitglieder anwesend ist. Er beschließt mit einfacher Mehrheit; bei Stimmengleichheit entscheidet die Stimme des Vorsitzenden, in dessen Abwesenheit die seines Stellvertreters.
  7. In dringenden Fällen kann der Vorsitzende oder im Falle seiner Verhinderung sein Stellvertreter schriftliche Abstimmung veranlassen.
  8. Die Vorstandsmitglieder sind ehrenamtlich tätig.

 

§ 10 Geschäftsführung

Der Verein hat einen oder mehrere Geschäftsführer.Die Geschäftsführung hat die laufenden Geschäfte des Vereins nach den Weisungen des Vorstandes und unter dessen Aufsicht zu führen. Sie ist bevollmächtigt, im Rahmen ihres Aufgabenbereiches den Vorsitzenden des Vorstandes und dessen Stellvertreter in deren Eigenschaft als gesetzliche Vertreter des Vereins zu vertreten.Der Vorstand kann die Geschäftsführung des VGB PowerTech e.V., Essen, zur Geschäftsführung des Vereins bestellen.Die Mitarbeiter der Geschäftsstelle sind verpflichtet, den Weisungen der Geschäftsführung zu folgen. Art und Zahl der Angestellten und den Inhalt ihres Anstellungsverhältnisses bestimmt der Vorstand. Der Vorstand kann durch die Geschäftsordnung hierzu im begrenzten Umfange die Geschäftsführung ermächtigen.Die Geschäftsführer können an den Versammlungen und Sitzungen der Organe des Vereins beratend teilnehmen, soweit nicht anders beschlossen.

 

§ 11 Ausbildungsausschuss

Es ist ein Ausbildungsausschuss zu bilden.Aufgabe des Ausbildungsausschusses ist:

  1. Beratung und Unterstützung des Vorstandes und der Geschäftsführung bei der Durchführung ihrer Aufgaben,
  2. Festlegung der Zulassungsbedingungen zu den Lehrgängen und, soweit in den Zulassungsbedingungen festgelegt, Entscheidung über die Zulassung zu Lehrgängen,
  3. Mitwirkung bei von der KWS abgehaltenen Prüfungen unter Beachtung der Prüfungsordnungen,
  4. Stellung von Anträgen an den Verein zur Beschaffung von Lehrmitteln; Erledigung sonstiger Schul- und Ausbildungsangelegenheiten,
  5. Mithilfe bei der Gewinnung und Verpflichtung von Lehrkräften.
  • Mitglieder des Ausbildungsausschusses sollen sein:

     

    1. mindestens acht und höchstens elf Vertreter der ordentlichen Mitglieder,
    2. ein Vertreter einer Industrie- und Handelskammer,
    3. ein Vertreter des Ministers für Verkehr, Energie und Landesplanung des Landes Nordrhein-Westfalen,
    4. ein Vertreter des Fachbereiches Maschinenwesen der Universität Duisburg - Essen (UDE),
    5. ein Vertreter einer gewerblichen Aufsichtsbehörde,
    6. ein Vertreter einer Technischen Überwachungs-Organisation,
    7. ein Vertreter einer Gewerkschaft,
    8. eine für die Ausbildung verantwortliche Führungskraft der KWS,
    9. eine Lehrkraft der KWS.

    Die Mitglieder werden, soweit sie nicht von Amts wegen dem Ausschuss angehören, im Einvernehmen mit den in Frage kommenden Stellen vom Vorstand berufen. Die Dauer der Mitgliedschaft beträgt drei Jahre. Wiederberufung ist zulässig.Der Ausbildungsausschuss wählt aus den Reihen der Vertreter der ordentlichen Mitglieder im Ausbildungsausschuss einen Vorsitzenden und dessen Vertreter.Sitzungen des Ausbildungsausschusses werden durch den Vorsitzenden oder seinen Stellvertreter unter Angabe von Ort, Zeit und Tagesordnung einberufen. Die Einberufungsfrist soll mindestens zwei  Wochen betragen.Der Ausbildungsausschuss ist beschlussfähig, wenn wenigstens die Hälfte seiner Mitglieder, darunter der Vorsitzende oder sein Vertreter, anwesend oder vertreten sind; dabei kann ein Mitglied des Ausbildungsausschusses immer nur höchstens ein weiteres Mitglied vertreten.Beschlüsse des Ausbildungsausschusses werden in der Regel in Sitzungen oder im Bedarfsfall auch schriftlich, per E-Mail oder fernmündlich mit der einfachen Mehrheit der an der Beschlussfassung teilnehmenden Mitglieder gefasst.  Bei Stimmengleichheit entscheidet die Stimme des Vorsitzenden oder bei Abwesenheit die des Vertreters.Die Beschlüsse sind zu protokollieren und vom Protokollführer sowie dem Vorsitzenden bzw. dessen Vertreter zu unterschreiben.Die Mitglieder des Ausbildungsausschusses sind ehrenamtlich tätig.

     

    § 12 Finanz- und Rechtsausschuss

    Es ist ein Finanz- und Rechtsausschuss zu bilden.Aufgabe des Finanz- und Rechtsausschusses ist:

    1. Beratung und Unterstützung des Vorstandes und der Geschäftsführung in finanziellen und rechtlichen Fragen,
    2. Beratung des jährlichen Investitions-, Finanz- und Wirtschaftsplanes und diesbezüglich Empfehlungen an den Vorstand und die Geschäftsführung,
    3. Beratung des Jahresabschlusses und Vorlage an den Vorstand.

    Der Finanz- und Rechtsausschuss besteht aus mindestens drei und höchstens neun Mitgliedern. Diese sollen den Unternehmen angehören, die auch jeweils im Vorstand vertreten sind.Die Mitglieder werden vom Vorstand berufen. Die Dauer der Mitgliedschaft beträgt drei Jahre. Wiederberufung ist zulässig.Der Finanz- und Rechtsausschuss wählt aus seinen Reihen einen Vorsitzenden und dessen Vertreter. Sitzungen des Finanz- und Rechtsausschusses werden durch den Vorsitzenden oder seinen Stellvertreter unter Angabe von Ort, Zeit und Tagesordnung einberufen. Die Einberufungsfrist soll mindestens eine Woche betragen.Der Finanz- und Rechtsausschuss ist beschlussfähig, wenn wenigstens die Hälfte seiner Mitglieder, darunter der Vorsitzende oder sein Vertreter, an der Beschlussfassung teilnehmen. Vertretung ist zulässig. Bei Sitzungen können abwesende Mitglieder durch schriftliche Stimmabgaben an der Beschlussfassung teilnehmen.Beschlüsse des Finanz- und Rechtsausschusses werden in der Regel in Sitzungen oder im Bedarfsfall auch schriftlich, per E-Mail oder fernmündlich mit der einfachen Mehrheit der an der Beschlussfassung teilnehmenden Mitglieder gefasst. Bei Stimmengleichheit entscheidet die Stimme des Vorsitzenden oder bei Abwesenheit die des Vertreters. Die Beschlüsse sind zu protokollieren und vom Protokollführer sowie dem Vorsitzenden bzw. dessen Vertreter zu unterschreiben.Die Mitglieder des Finanz- und Rechtsausschusses sind ehrenamtlich tätig.

     

    § 13 Teilnahme- und Zulassungsbedingungen

    Die Teilnahme- und Zulassungsbedingungen an Lehrgängen der KWS werden auf Vorschlag der Geschäftsführung vom Ausbildungsausschuss erlassen. Sie sind für alle Angemeldeten gleich.Anmeldungen zu Lehrgängen sind an die Geschäftsführung zu richten.Die Teilnahme an bestimmten Lehrgängen kann von persönlichen bzw. fachlichen und organisatorischen Zulassungsbedingungen abhängig gemacht werden, die vom Ausbildungsausschuss festgelegt werden.Über die Zulassung zu Lehrgängen gemäß Ziffer 3 entscheidet der Ausbildungsausschuss, soweit er damit nicht die Geschäftsführung beauftragt.Droht die Überfüllung eines Lehrgangs gemäß Ziffer 3, so werden die jeweils nach dem Ergebnis der Aufnahmeprüfung besten Angemeldeten durch ein Punktesystem ermittelt und in den Lehrgang aufgenommen.Über die Abhaltung von Lehrgängen entscheidet die Geschäftsführung nach Maßgabe der Zahl der Anmeldungen, der zur Verfügung stehenden Räumlichkeiten, des zur Verfügung stehenden Personals, der Lehrkräfte usw.Für die Teilnahme an den Lehrgängen werden Lehrgangsgebühren erhoben, die die Geschäftsführung unter Beachtung der Richtlinien des Vorstandes festsetzt. Aus sozialen Gründen und soweit Zuschüsse, Beihilfen o.a. von dritter Seite nicht zu erlangen sind, können von Fall zu Fall die Lehrgangsgebühren ganz oder teilweise gestundet oder erlassen werden.

     

    § 14 Abschlussprüfungen

    Die Lehrgänge an der KWS können mit einer Prüfung vor der Industrie- und Handelskammer oder gemäß behördlichen Verordnungen bzw. Anerkennungskriterien abschließen. Soweit eine solche Prüfung nicht
    vorgesehen ist, kann die KWS eine Prüfung nach vom Ausbildungsausschuss erlassenen eigenen Richtlinien abhalten.

     

    § 15 Mitgliedsbeiträge

    Der Jahresbeitrag der KWS-Mitglieder richtet sich nach der Beitragsordnung (s. Beitragsordnung der KWS)Für Wärmekraftwerke ist die Bemessungsgrundlage für den Jahresbeitrag die gesamte äquivalente maximale Dampfdauerleistung. Für alle übrigen Anlagen zur Strom- und/oder Wärmeerzeugung bzw. -versorgung ist die Bemessungsgrundlage für den Jahresbeitrag die gesamte elektrische Bruttoleistung. Die Bemessungsgrundlage bezieht sich auf alle zu Beginn des Kalenderjahres in Betrieb oder in Errichtung befindlichen Anlagen zur Strom- und/oder Wärmeerzeugung und -versorgung.Der Jahresbeitrag wird für jedes Kalenderjahr von der Mitgliederversammlung auf Vorschlag des Vorstandes beschlossen. Er besteht aus einem Grundbetrag und bei Bedarf einem Zuschlag, der in jedem Jahr durch die Mitgliederversammlung festgelegt wird. Die Bemessungsgrundlage für den Zuschlag ist der Fehlbetrag, wie er sich aus dem geprüften Jahresabschluss gemäß § 4 ergibt.Die Mitgliederversammlung kann beschließen, dass die Mitglieder eine Sonderumlage an den Verein zu leisten haben. Die Höhe der Sonderumlage darf das Dreifache des Jahresbeitrags nicht übersteigen. Der Beschluss bedarf der Mehrheit der abgegebenen Stimmen. Der Beschluss ist für jedes Jahr, in dem die Umlage eingefordert werden soll, gesondert zu fassen.In begründeten Ausnahmefällen, z.B. bei schlechten wirtschaftlichen Verhältnissen eines beitrittswilligen Unternehmens oder bei Unternehmen aus fernen und fremdsprachigen Ländern, kann der Vorstand eine Sonderregelung für die Beitragsbemessung festlegen, die der Genehmigung durch die Mitgliederversammlung bedarf.Der Jahresbeitrag kann kalendervierteljährlichen in gleichen Raten entrichtet werden. Die Beitragspflicht beginnt mit dem Kalenderjahr, in welchem das Mitglied dem Verein beitritt. Ohne Rücksicht auf die Beendigung der Mitgliedschaft ist der Beitrag stets bis zum Ende des Geschäftsjahres zu zahlen.

     

    § 16 Auflösung des Vereins

    Bei Auflösung des Vereins oder bei Wegfall steuerbegünstigter Zwecke fällt das Vermögen des Vereins nach Erfüllung der vertraglichen Verpflichtungen gegenüber den Angestellten und nach Sicherstellung der Ruhegehalts-Verpflichtungen nach Maßgabe eines Beschlusses der Mitgliederversammlung an eine Körperschaft des öffentlichen Rechts oder an eine als steuerbegünstigt anerkannte Körperschaft, die es ausschließlich und unmittelbar für die in § 2 dieser Satzung genannten Zwecke zu verwenden hat. In Ermangelung einer Körperschaft, die diesen Voraussetzungen entspricht, fällt das Vermögen an eine andere als steuerbegünstigt anerkannte Körperschaft, die den Zweck hat, die Berufsausbildung Erwachsener, die nicht zum Hochschulstudium zugelassen werden können, ausschließlich und unmittelbar zu fördern.Beschlüsse über die künftige Verwendung des Vermögens dürfen erst nach Einwilligung des Finanzamtes ausgeführt werden.

     

    Beitragsordnung der KWS
    (gemäß § 15 der Satzung der KWS)

    Fassung vom 17.09.2014
    gültig ab 01.01.2015

    Der Jahresbeitrag besteht aus einem nach Maßgabe der folgenden Bestimmungen errechneten Betrag.Für Wärmekraftwerke beträgt der Basisbeitrag 2,50 € je Tonne/h äquivalente maximale Dampfdauerleistung.Die äquivalente maximale Dampfdauerleistung wird hierfür wie folgt ermittelt:

    1. Wärmekraftwerke mit fossiler Befeuerung und Thermische Abfallverwertungsanlagen
      Äquivalente maximale Dampfdauerleistung = reale maximale Dampfdauerleistung in t/h
    2. Kernkraftwerke
      Äquivalente maximale Dampfdauerleistung = elektrische Volllastgeneratorklemmenleistung in MW x 3,3
    3. Gasturbinenkraftwerke und GuD-Kombi-Anlagen
      Äquivalente maximale Dampfdauerleistung = elektrische Volllastgeneratorklemmenleistung in MW x 3,3
    4. Anlagen mit Kraft-Wärme-Kopplung
      Äquivalente maximale Dampfdauerleistung = reale maximale Dampfdauerleistung in t/h
    5. Geothermie-Anlagen
      Äquivalente maximale Dampfdauerleistung = reale maximale Dampfdauerleistung in t/h x 0,7
    6. Heißwasser-Anlagen
      Äquivalente maximale Dampfdauerleistung = maximale Heißwassermenge in t/h x 0,2

     

  • Für alle übrigen Anlagen zur Strom- und/oder Wärmeerzeugung und -versorgung beträgt der Basisbeitrag 8,30 € je Megawatt installierte elektrische Bruttoleistung.
  • Um der eingeschränkten Arbeitsverfügbarkeit der unter 4 genannten Anlagen Rechnung zu tragen, wird der Mitgliedsbeitrag durch Multiplikation des Basisbeitrages mit der installierten elektrischen Bruttoleistung und mit dem zugehörigen Reduktionsfaktor ermittelt:

     

    1. Wasserkraftanlagen
      Reduktionsfaktor R = 0,7 für Laufwasserkraftwerke
      Reduktionsfaktor R = 0,2 für Speicher- und Pumpspeicherkraftwerke
    2. Windkraftanlagen
      Reduktionsfaktor R = 0,3
    3. Photovoltaische Solaranlagen
      Reduktionsfaktor R = 0,3
    4. Thermische Solaranlagen
      Reduktionsfaktor R = 0,3
    5. Der Mitgliedsbeitrag eines Unternehmens wird für jeden Anlagentyp nach 5.1. bis 5.4. auf 7.000 € p.a. begrenzt

    Für nicht explizit aufgeführte Kraftwerkstypen wird der Beitrag sinngemäß ermittelt.In Errichtung befindliche Anlagen werden bis zum Jahr der Aufnahme des kommerziellen Leistungsbetriebs mit einem Reduktionsfaktor R = 0,25 bei der Beitragsermittlung berücksichtigt. Die Errichtung einer Anlage beginnt mit dem umsetzbaren Baubeschluss des Mitglieds.Der Mindestbeitrag eines ordentlichen Mitgliedes wird entsprechend dem Beitrag eines Wärmekraftwerks mit einer äquivalenten maximalen Dampfdauerleistung von 200 t/h festgesetzt.Außerordentliche Mitglieder nach § 5, Absatz 2 b. der Satzung zahlen einen Jahrespauschalbeitrag in Höhe des Beitrages eines ordentlichen Mitglieds mit 500 t/h äquivalente maximale Dampfdauerleistung.Fördernde Mitglieder nach § 5, Absatz 2 c. der Satzung mit mehr als 2.500 Beschäftigten zahlen einen Jahrespauschalbetrag in Höhe des Beitrags eines ordentlichen Mitglieds mit 1.200 t/h äquivalente maximale Dampfdauerleistung.Die Mindestbeiträge für fördernde Mitglieder nach § 5, Absatz (2c) der Satzung werden für Betriebe mit weniger als 2500 Beschäftigten durch Multiplikation des oben genannten Jahrespauschalbetrages mit folgendem Reduktionsfaktor R ermittelt:

    Betriebe bis

    • 100 Beschäftigte: R = 0,25
    • 250 Beschäftigte: R = 0,35
    • 500 Beschäftigte: R = 0,4
    • 1.000 Beschäftigte: R = 0,6
    • 2.500 Beschäftigte: R = 0,8