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Zukunft sichern, Gesundheit fördern

Die Energiewende, die Globalisierung und der demografische Wandel sind einige der wichtigen Herausforderungen der Zukunft für die deutsche Energiewirtschaft.

Der aus den neuen Marktanforderungen resultierende wirtschaftliche Druck hat zu einer stetigen Optimierung der Unternehmensstrategien geführt. Das Kraftwerkspersonal muss sich heute neben einer Arbeitsverdichtung, neuen fachlichen und organisatorischen Anforderungen stellen. Personalabbau, neue Arbeitsformen, unsichere Zukunftsprognosen sowie stärkere Marktorientierung prägen den Kraftwerksalltag. Die Automation der Kraftwerksprozesse hat in Bezug auf die körperlichen Belastungen den Arbeitsalltag zwar erleichtert, dafür haben aber vor allem die psychischen und sozialen Belastungen an Bedeutung gewonnen.

Geringe Neuanstellungsquoten und die Verschiebung des Renteneintrittsalters führen dazu, dass den Unternehmen in Zukunft weniger und im Durchschnitt ältere Beschäftigte zur Verfügung stehen. Es geht kein Weg an den alternden Belegschaften vorbei. All diese Veränderungen fordern aber nicht nur die Unternehmensleitung heraus – sie betreffen auch ganz entscheidend die Beschäftigten.

Unternehmen werden in Zukunft mehr denn je Interesse daran haben, die besonderen Fähigkeiten und Vorzüge Älterer zu nutzen. Vorausschauende Unternehmensstrategien sind hier gefragt, gerade weil eine Verlängerung der Lebensarbeitszeit Gesundheit und Arbeitsfähigkeit bis ins hohe Alter voraussetzen. Durch Förderung von tätigkeits-, qualifikations- oder gesundheitsbezogenen Kompetenzen, haben Mitarbeitende jeden Alters gute Chancen, die anstehenden Hürden aus einer Position der Stärke heraus zu überwinden. Lebenslanges Lernen eröffnet den Betrieben die Chance über flexibel einsetzbares Personal zu verfügen, während den Beschäftigten gesundheitsschädliche Belastungen erspart bleiben. Die Dynamik der sich wandelnden Arbeitswelt in den Kraftwerken führt auch im Arbeitsschutz zu besonderen Herausforderungen. Ein wichtiger Faktor bei der demografiefesten Organisation des Unternehmens ist neben dem Wissensmanagement und der Personalentwicklung die betriebliche Gesundheitsförderung der Mitarbeiter.

Die moderne Unternehmensstrategie zur Verbesserung der Gesundheit am Arbeitsplatz, umfasst die betriebliche Gesundheitsförderung die Optimierung der Arbeitsorganisation und Arbeitsumgebung sowie die Förderung der aktiven Einbeziehung aller Beteiligten. Sie zielt damit sowohl auf eine gesunde Gestaltung der Arbeit als auch auf Anreize für ein gesundheitsbewusstes Verhalten der Beschäftigten. Motivierte und gesunde Mitarbeiter sind für Unternehmen ein wesentlicher Faktor zum wirtschaftlichen Erfolg. Mit Maßnahmen zur Arbeitssicherheit und der betrieblichen Gesundheitsförderung können fehlzeitenbedingte Kosten gesenkt und die Loyalität und Motivation der Mitarbeiter gesteigert werden.

Die KRAFTWERKSSCHULE E.V. unterstützt ihre Mitgliedsunternehmen neben Schulungsmaßnahmen zu den klassischen Themen im Umwelt- und Arbeitsschutz auch mit neuen Seminaren zur betrieblichen Gesundheitsförderung.