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„Empower Refugees“ - Ausbildung in der Windenergie für Flüchtlinge

Vor dem Hintergrund des akuten Fachkräftemangels im Windsektor wurde vor 2 Jahren das Netzwerk „FEREN“ („Fachkräftesicherung ERneuerbare ENergien“) gegründet. Diese Gründung war der Antrieb um ein Projekt für die Integration von Zuwanderern zu initialisieren. Das Projekt mit dem Namen „Empower Refugees“  ist bei der KWS im März mit 12 Teilnehmern gestartet.

Die Teilnehmer werden zum staatlich anerkannten Facharbeiter „Industrieelektriker Betriebstechnik (IHK) für die Windenergie“ ausgebildet. Da die Teilnehmer aus vielen verschiedenen Regionen kommen, muss Sprache und Kultur besonders berücksichtigt werden indem z.B. eine durchgängige sozialpädagogische Begleitung während der Bildungsmaßnahmen stattfindet.

Damit die Ausbildung starten konnte hat die KWS sich durch die AZAV zertifizieren lassen. Die AZAV regelt die Anerkennung (Akkreditierung) und die Zulassung (Zertifizierung)von Bildungsträgern und Bildungsmaßnahmen durch unabhängige Organisationen und ist im SGB III verankert.

Gerade befinden sich die Teilnehmer in einer ca. fünfmonatigen Basiskenntnisvermittlung im elektrotechnischen Bereich. Ab August 2018 soll die sechzehnmonatige Umschulung zum anerkannten Beruf durchgeführt werden.

Mehrere Unternehmen unterstützen intensiv das Projekt und haben sich bereit erklärt die nötigen Praktikumsplätze zur Verfügung zu stellen und Absichtserklärungen im Sinne von Einstellungszusagen unterzeichnet. Die ist eine sehr gute und konkrete Perspektive die den Teilnehmern zusätzliche Sicherheit und Motivation gibt.

Die Nachfrage aus der Windbranche ist groß und auch viele Zuwanderer sind interessiert, daher ist die KWS optimistisch diese Maßnahmen regelmäßig durchzuführen. Zusätzlich besteht zukünftig die Möglichkeit, in Kooperation mit zertifizierten Bildungsträgern die Maßnahmen auch in anderen Bundesländern anzubieten.