Ausbildung zum Kraftwerksmeister
Die Lehrgänge der KWS bereiten erfahrene und leistungsfähige Kraftwerker auf die verantwortungsvolle Tätigkeit als Blockführer und Schichtleiter vor – ein Berufsprofil, das in der mittleren Führungsebene moderner Kraftwerke seinen Platz gefunden hat.
Nach einem 5-wöchigen Vorbereitungslehrgang, der die Inhalte der Kraftwerkerfortbildung wiederholt und festigt, entscheiden die Ergebnisse der Aufnahmeprüfung über die Zulassung.
Die Ausbildung zum Kraftwerksmeister besteht aus folgenden Elementen:
- dem berufs- und arbeitspädagogischen Teil
- dem fachrichtungsübergreifenden Teil mit den Themen Kosten, Recht und Menschenführung
- dem fachrichtungsspezifischen Teil mit den technischen Grundlagenfächern und den kraftwerkstechnischen Fachgebieten.
Jeder dieser drei Hauptteile wird durch eine Prüfung vor der Industrie- und Handelskammer (IHK) abgeschlossen.
Im Mittelpunkt dieser Ausbildung steht eine intensive Schulung auf allen Gebieten der Kraftwerkstechnologie und des Kraftwerksbetriebs, die insbesondere die statischen und dynamischen Wechselwirkungen zwischen den einzelnen Anlagenkomponenten berücksichtigt. Der Erfolg ist nicht nur an der fachlichen Kompetenz, sondern auch an der mit der Leistung gewachsenen Persönlichkeit zu erkennen.
Die Lehrgänge werden in Vollzeitform durchgeführt und in den drei Fachrichtungen Maschinentechnik, Elektrotechnik/Leittechnik und Maschinentechnik/Kerntechnik angeboten. |