Fortbildung zum Kraftwerker
Die Fortbildung zum anerkannten Kraftwerker ist dual angelegt und setzt sich aus dem fachpraktischen Teil im Kraftwerk und dem fachtheoretischen Teil bei der KWS zusammen. Sie baut in der Regel auf einer maschinen- oder elektrotechnischen Berufsausbildung auf und dauert insgesamt drei Jahre.
Fachpraktik Der fachpraktische Teil umfasst eine 27-monatige, gelenkte Fortbildung, in der Erfassung, Analyse und Lösung betrieblicher Aufgaben und Problemfälle in den Kraftwerksbereichen Dampferzeuger, Turbinen, Kraftwerkshilfs- und Nebenanlagen, Elektrotechnik und Leittechnik vermittelt werden.
Fachtheorie Der fachtheoretische Teil ist ein 16-wöchiger KWS-Lehrgang, bei dem die praktischen Erfahrungen theoretisch aufgearbeitet und vertieft, die Kenntnisse laufend durch Leistungsnachweise überprüft werden. Am Ende steht der Prüfungsteil „Kraftwerkstechnologie“ der IHK-Prüfung. Nach Abschluss des fachpraktischen Teils der Ausbildung schließt der IHK-Prüfungsteil „Kraftwerksbetrieb“ die Kraftwerkerfortbildung ab. |